Einen Tag lang den Falschen verdächtigt
Wenn du Gridbert deine Messwerte freigibst, geht eine Anfrage an deinen Netzbetreiber, und der schickt normalerweise binnen Minuten eine Empfangsbestätigung zurück. In einem Netzgebiet, mit dem wir zum ersten Mal zu tun hatten, kam gar nichts. Die beiden Anfragen standen einfach da, einen ganzen Tag lang. Der erste Verdacht fiel auf uns selbst: Wir fragen drei Jahre Vergangenheit an, und drei Jahre sind bei manchen Netzbetreibern genau die Obergrenze.
Der Verdacht war falsch. Nachgefragt und nachgerechnet: Unser Datum lag innerhalb des erlaubten Zeitraums. Beim Netzbetreiber war die Anmeldung unseres Zugangs technisch nicht sauber durchgelaufen, und beim Aufräumen von Hand sind unsere beiden Anfragen mit abgeräumt worden. Geblieben ist trotzdem eine Lehre für uns. Unsere Anfrage stand auf den Tag genau an der Grenze, ohne einen Millimeter Luft. Ab jetzt halten wir zehn Tage Abstand. Das kostet zehn Tage Verbrauchshistorie und schützt davor, dass eine Freigabe an einem Kalendertag scheitert.