Eure Leute sollen abschließen, nicht abtippen.
Für Energieversorger und Energiedienstleister übernimmt Gridbert den Teil der Kundenarbeit, den heute Menschen erledigen: Er liest die Rechnung, ordnet den Verbrauch ein und rechnet durch, was ein anderer Tarif oder ein anderes Produkt für genau diesen Kunden bedeutet.
Ihr betreut tausende Anlagen. Der teuerste Schritt jeder Auswertung ist der Mensch, der sich in einen einzelnen Fall einarbeiten muss, und der Aufwand ist derselbe, ob am Ende ein Abschluss steht oder nicht.
Eine Instanz je Anlage nimmt diesen Schritt heraus. Was bleibt, ist das Gespräch, in dem entschieden wird.
Unter eurer Marke, nicht unter unserer
Die Instanzen laufen in eurer App, in eurem Kundenportal oder im Chatbot eurer Kunden. Gridbert steht nicht zwischen euch und dem Kunden und verkauft keinen Strom.
Angebunden wird über eine Schnittstelle, die Rechnungsauswertung und Verbrauchsanalyse als Endpunkte bereitstellt. Wie das aussieht, entscheidet ihr.
Was der Bestand hergibt, wenn alle gleich sprechen
Solange jede Analyse ein Einzelstück ist, bleibt der Bestand eine Zahl in der Bilanz. Sobald alle Instanzen dieselbe Struktur haben, wird er auswertbar: wo Überschüsse anfallen, welche Anlagen Flexibilität hätten, welche Gruppen sich für gemeinsamen Einkauf eignen.
Das ist kein Nebeneffekt, sondern der eigentliche Grund für die Instanz-Architektur. Der einzelne Kunde bekommt eine bessere Antwort, ihr bekommt einen lesbaren Bestand.
Warum die Zahlen prüfbar sein müssen
Ein Sprachmodell, das Kundenrechnungen selbst hochrechnet, produziert früher oder später eine Zahl, die niemand halten kann. Gridbert rechnet deshalb ausschließlich in energietools, einer offenen Bibliothek unter MIT-Lizenz, und liefert zu jedem Ergebnis den Rechenweg mit.
Für euch heißt das: Was ein Kunde am Bildschirm sieht, könnt ihr im Beschwerdefall nachvollziehen, ohne im Modell zu suchen.
Womit ihr anfangt
Einstieg ist ein Workshop-Tag. Wir nehmen eine Leitfrage aus eurem Geschäft, bauen daraus einen Use Case und ein Storyboard, und am Ende steht eine Entscheidung statt eines Angebots.
Fragen dazu
Läuft das in unserer eigenen App?
Ja. Rechnungsauswertung und Verbrauchsanalyse gibt es als Schnittstelle, die ihr in eure Oberfläche einbaut. Der Chatbot-Weg ist eine Möglichkeit, keine Bedingung.
Wo liegen die Kundendaten?
Auf einem Server in Deutschland, betrieben von Hetzner, also innerhalb der EU. Jeder Kunde bekommt eine eigene Datenbank-Instanz statt eines gemeinsamen Topfs.
Konkurriert Gridbert mit uns um den Kunden?
Nein. Gridbert verkauft keinen Strom und vermittelt keinen Wechsel gegen Provision. Das Geschäft mit dem Kunden bleibt bei euch.
Womit fangen wir an?
Mit einem Workshop-Tag an einem echten Fall. Danach steht fest, ob sich ein Pilot lohnt und woran man ihn messen würde.
Andere Zielgruppen
- Energiegemeinschaften: wie viel von der gemeinsamen Erzeugung bei jedem Mitglied ankommt und was sein Reststrom kostet
- Energieberatung: die Vorarbeit einer Beratung liegt fertig vor dem Termin, jede Zahl mit Rechenweg
- Einkaufsgemeinschaften: jede Mitgliedsrechnung einzeln gerechnet statt einer Stichprobe