Die erste eigene Datei, und was sie aufgedeckt hat
Bisher gab es genau einen Weg zu deinem Lastgang: die Datenfreigabe beim Netzbetreiber. Wer den Export aus seinem Kundenportal längst auf der Festplatte hatte, konnte damit nichts anfangen, obwohl auf unserer Seite stand, das komme bald. Jetzt kommt es nicht mehr bald, sondern es geht. Gelesen werden der einheitliche Export nach Vorgabe der E-Control, das Format von Netz Niederösterreich und die Tabelle der Wiener Netze. Ab dem Upload sieht dein Chatbot die Messreihe wie jede andere, ohne dass wir dafür ein einziges Werkzeug ändern mussten.
Die Fehler kamen beim ersten Versuch mit einer echten Datei, und der letzte war der unangenehme. Zuerst blockierte eine alte Schutzgrenze von sechzehn Kilobyte jede ernstzunehmende Datei, dann brach ein Jahresupload ab, weil fünfunddreißigtausend Messwerte in einem einzigen Befehl an die Datenbank gingen. Beides ärgerlich, beides schnell behoben. Der dritte Fehler war ein anderes Kaliber: die Messwerte liegen nach Zählpunkt sortiert, und wer eine Datei mit einer fremden Zählpunktnummer hochlud, hätte danach die Verbrauchsgeschichte dieses Zählpunkts einsehen können. Eine Zählpunktnummer steht auf jeder Rechnung. Über die Datenfreigabe wäre das unmöglich gewesen, weil dort der Netzbetreiber prüft, wer fragt. Unser Upload hat diese Prüfung übersprungen. Er lehnt jetzt jeden Zählpunkt ab, der schon einem anderen Konto gehört, und wir haben es mit einem zweiten Konto gegengeprüft, bevor wir es hier schreiben.