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Ab jetzt steht dabei, wann wir einen Preis zuletzt prüfen konnten

Am 4. August stand an dieser Stelle, dass wir eineinhalb Tage lang einen Preis angezeigt haben, den wir nicht mehr nachprüfen konnten. Am Ende des Eintrags stand ein Versprechen: eine Grenze, ab der ein Preis als zu alt gilt. Die Regel selbst war schnell entschieden. Was gefehlt hat, war die Zahl, an der man sie messen kann. Unser Katalog hat bis heute nur gespeichert, wann sich ein Preis zuletzt geändert hat. Das klingt nach demselben, ist aber etwas ganz anderes.

Ein Beispiel. Ein Anbieter lässt seinen Preis ein halbes Jahr unverändert. Wir holen ihn jede Nacht, jede Nacht steht dieselbe Zahl da, und weil sie gleich bleibt, bleibt auch unser Datum stehen. Nach einem halben Jahr sieht dieser Preis in unseren Daten uralt aus, obwohl wir ihn heute früh noch bestätigt haben. Umgekehrt genauso. Ein Anbieter, dessen Website seit Wochen keine Preise mehr hergibt, behält bei uns sein altes Datum und wirkt damit so frisch wie der Nachbar. Genau das ist im August passiert, und deshalb ist es uns tagelang entgangen. Wer misst, wann sich etwas geändert hat, sieht damit noch lange nicht, wann etwas stehengeblieben ist.

Seit heute merkt sich der Katalog beides getrennt. Jede Nacht bekommt jeder Preis, den wir tatsächlich holen konnten, einen frischen Stempel, auch wenn die Zahl gleich geblieben ist. Vierzehn Tage ohne so einen Stempel gelten als zu lang. Der Tarif verschwindet dann trotzdem nicht aus dem Vergleich, sondern trägt einen Satz: zuletzt bestätigt am, und dann das Datum. Ihn wegzunehmen wäre bequemer für uns und schlechter für dich, weil du ein Angebot dann gar nicht mehr siehst, das es sehr wohl gibt. Die ersten Datumsangaben erscheinen mit dem nächsten nächtlichen Durchlauf. Bis dahin steht bei keinem Tarif etwas, und das ist Absicht: wir hätten allen Preisen rückwirkend das heutige Datum geben können, aber geprüft hat sie an diesem Tag niemand.

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