Wer im Katalog fehlt, steht jetzt auch da
Anfang August ist ein Anbieter aus dem Tarifkatalog geflogen, weil sich seine Preise nicht mehr verlässlich auslesen lassen. Darüber stand hier am vierten August ein Eintrag, und darin ein Satz, der sich im Nachhinein als zu großzügig herausgestellt hat: wer dort einen Anbieter vermisst, wisse jetzt, woran es liegen kann. Gemeint war der Devlog-Eintrag selbst. Auf der Tarifseite stand nichts. Wer nicht zufällig hier mitliest, sah einfach einen Anbieter weniger und keinen Hinweis darauf, dass das Absicht war.
Seit heute steht es auf der Seite. Unter der Tarifliste gibt es einen eigenen Abschnitt, der den fehlenden Anbieter mit Namen und Datum nennt und dazu sagt, warum er fehlt und wann er zurückkommt. Das ist bewusst kein Kleingedrucktes am Seitenende. Ein Überblick, aus dem still etwas verschwindet, verspricht mehr als er hält, und das gilt auch dann, wenn das Verschwinden einen guten Grund hat.
Aufgefallen ist es bei einer anderen Reparatur. Der nächtliche Lauf, der diese Zahlen erzeugt, war seit gestern kaputt, und die Website hat deshalb zwei Tage lang denselben Stand gezeigt. Beim Aufräumen kam heraus, dass die Kennzeichnung des fehlenden Anbieters zwar seit gestern in den erzeugten Daten steht, aber von keiner einzigen Seite gelesen wird. Es war also fertig und trotzdem unsichtbar. Solche halb erledigten Sachen sind die unangenehmsten, weil sie sich in jeder Übersicht wie erledigt anfühlen.